Samoa Joe & Tye Dillinger vor Call Up?

Schon seit längerer Zeit halten sich hartnäckig die Gerüchte, dass Samoa Joe und Tye Dillinger in der nächsten Zeit im Main Roster debütieren werden. Heute zeigen wir dir, wie ein mögliches Debüt der beiden aussehen könnte und wie wir uns das Booking für die beiden Superstars vorstellen.

Debüt schon beim Royal Rumble?

Wir gehen stark davon aus, dass beide beide Superstars ihr Main Roster-Debüt bei der 30. Ausgabe des Royal Rumbles (29.01.2017 in San Antonio, Texas) feiern werden. Bis dahin sollte die WWE allerdings nicht den Fehler begehen und die beiden Superstars ankündigen — was sie in der Vergangenheit leider ein ums andere Mal versäumt hat. Im Folgenden zeigen wir dir einmal, wie unterschiedlich die Debüts verlaufen müssten, um maximalen Impact für die beiden Superstars aufzubauen:

Tye Dillinger

Dillinger, der von 2006-2009 bereits einen Entwicklungsvertrag in der WWE besaß, sollte unserer Meinung nach am Abend vor dem Royal Rumble — bei NXT TakeOver: San Antonio — ein letztes großes Match bestreiten, welches er allerdings durch einen Einroller oder Stipulation verlieren sollte. So entsteht nicht der Eindruck, dass er am nächsten Tag im Rumble-Match antreten wird. Einen Tag später gibt „The Perfect 10“ sein Main Roster-Debüt — als 10. Teilnehmer im Rumble.

Hier sollte er auch einige Minuten verweilen dürfen, bis er schließlich von Intercontinental Champion The Miz eliminiert wird. Dillinger schließt sich dem SmackDown Live-Roster an und macht nach einiger Zeit Jagd auf den Titel von The Miz. Den Titel sollte Dillinger schließlich bei WrestleMania 33 gewinnen, woraufhin der „A-Lister“ ins Rennen um die WWE Championship geht.

Baut man diese Fehde mit Bedacht auf, kann sowohl die Midcard als auch der Main Event gestärkt werden.

Samoa Joe

Der wohl meist erwartete Main Roster-Call-Up ist sicherlich der von Samoa Joe. Viele dachten bereits, dass er ins Main Roster aufgestiegen wäre, als er seinen Titel an Shinsuke Nakamura verloren hatte. Zur allgemeinen Verwunderung blieb er allerdings Teil des NXT-Rosters und konnte sich den Titel drei Monate später, bei TakeOver: Toronto, zurückholen. Doch nur zwei Wochen später verlor er den Titel bei einem Live Event in Osaka — an Nakamura. Spätestens nach dem erneuten — und sehr schnellen — Titelverlust wurden die Gerüchte um einen möglichen Call Up wieder lauter.

Anders als Dillinger, sollte Joe etwas anders aufgebaut werden. Nach einem „Loser leaves brand“-Match sollte Joe NXT verlassen müssen. Als möglicher Gegner wäre ein Superstar von Vorteil, der in den darauffolgenden Monaten als Top-Heel aufgebaut wird. Beim Rumble sollte Joe als einer der letzten Superstars in den Ring kommen und auch einige Kontrahenten eliminieren dürfen. Niemand Geringeres als AJ Styles sollte für das Ausscheiden von Joe verantwortlich sein.

Bei RAW am nächsten Abend wird verkündet, dass Samoa Joe nun Teil des RAW-Kaders ist. Hier beginnt er eine Fehde mit Rusev, die sich bis WrestleMania zieht. Durch den Draft wechseln Dean Ambrose und AJ Styles zu RAW. In Folge dessen schließt sich Styles dem Bálor Club an und Ambrose komplettiert den Shield. Da der Club dem Shield numerisch überlegen ist, schließt sich Joe den „Hounds of Justice“ an, da er ohnehin noch eine Rechnung mit Styles wegen des Rumbles offen hat.

Fazit:

Wie so oft ergibt sich durch einen Call Up eine Vielzahl an Möglichkeiten. Ob die Debüts der beiden Wirklichkeit werden und wie die eventuellen Debüts verlaufen werden, können wir sicherlich an dieser Stelle nur vermuten. Fakt ist jedoch, dass Samoa Joe und Tye Dillinger die Shows weiter aufwerten können. Gerade SmackDown Live hat aufgrund des kleineren Kaders mehr Bedarf an frischen Gesichtern als das vermeintliche Flaggschiff der WWE.


Titelbild: IntraWrestling
Video: YouTube (WWE)

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